
Die Insel
Sylt
Achtunddreißig Kilometer Nordseestrand, ein Wattenmeer als Weltnaturerbe und zwölf Orte, die kaum etwas gemeinsam haben. Was Sie von Westerland aus in einem Tag erreichen.
Sylt ist mit rund 99 Quadratkilometern die größte der deutschen Nordseeinseln und über den Hindenburgdamm seit 1927 mit dem Festland verbunden. Der Damm trägt bis heute ausschließlich Bahnverkehr - wer mit dem Auto anreist, fährt auf einen Autozug.
Die Insel ist schmal und lang. An der Westseite liegt die offene Nordsee mit durchgehendem Sandstrand, an der Ostseite das Wattenmeer, das seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Zwischen beiden Küsten liegen an der engsten Stelle bei Rantum nur wenige hundert Meter.
Von Westerland aus erreichen Sie jeden Ort der Insel in unter einer Stunde - mit dem Bus, dem Rad oder dem Auto. Deshalb ist die Lage im Hauptort praktisch: Sie wohnen zentral und haben die ruhigen Ecken trotzdem in Reichweite.

Die Jahreszeiten
Vier Inseln in einem Jahr.
- Frühjahr
- Die Insel wacht auf, die Strände sind leer. Wind ist Programm. Gute Zeit für lange Spaziergänge und für die Vogelbeobachtung am Rantumbecken, wenn der Zug der Ringelgänse einsetzt.
- Sommer
- Hauptsaison mit allem, was dazugehört: belebte Strände, voller Bahnhof, Strandkorbreihen. In dieser Zeit vermieten wir ab sieben Nächten. Frühzeitig anfragen ist kein Verkaufsargument, sondern die Realität.
- Herbst
- Für viele die beste Zeit. Das Licht wird lang und flach, die Heide bei Braderup blüht im spätem Sommer aus, die Restaurants sind entspannter. Stürme kommen - genau deshalb fahren manche im Oktober.
- Winter
- Klar, kalt, weit. Die Insel gehört wieder den Einheimischen. Biikebrennen am 21. Februar ist der Termin, für den sich die Anreise lohnt: die Feuer sind UNESCO-immaterielles Kulturerbe.
